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 Jeder Anfang ist schwer

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Ang

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BeitragThema: Jeder Anfang ist schwer   25.07.12 6:10

Hallo an alle Smile
Ich hab eine Frage an euch:
Was meint ihr muss man wissen wenn man mit dem Buch anfängt ?
Und was ist noch nicht so wichtig?
Freu mich auf antwort

Lg Ang
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Alera
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BeitragThema: Re: Jeder Anfang ist schwer   25.07.12 8:16

Was muss man wissen ist ein bisschen allgemein formuliert.

Also was man meiner Meinung nach unbedingt vorher wissen sollte: den ungefähren Ablauf der Geschichte und die "Form" in der man schreiben will. Also ob man Ich-Perspektive oder einen Erzähler sprechen lässt, welche Zeitform, sowas.
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Janika
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BeitragThema: Re: Jeder Anfang ist schwer   27.07.12 6:55

Ich habe den Thread mal ins richtige Board verschoben, zu "Gemischtes" hätte er allerdings auch gepasst.

Ich kann mich Alera da nur anschließen!
Man sollte ein gröbstes Gerüst haben, also Anfang der Story, ein paar große Ereignisse zwischendrin und das ungefähre Ende. Ein paar grob gestaltete Figuren sind auch nicht schlecht, also dass du weißt, ob dein Protagonist eher der "coole Macker" oder der "ängstliche Normalo" oder so sein soll.

Was noch nicht so wichtig ist: z.B. Titel (was bei mir zwar oft das Allererste ist, aber eigentlich eher zum Schluss kommen sollte), kleine Nebenereignisse, füllende Handlung, genaue Kenntnis über alle Handlungsorte, die endgültige Festlegung der Figuren-Anzahl etc.

LG Janika

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Lichtkristall
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BeitragThema: Re: Jeder Anfang ist schwer   28.07.12 6:34

Es gibt verschiedene Arten. Man kann alles bis ins Detail planen, eine genaue Vorstellung haben, die man nur noch aufs Papier bringen muss, man kann absolut keinen Plan haben, nur den Willen zu schreiben, dann entstehen vielleicht verrückte Geschichten, aber man muss ja nicht jedes Buch veröffentlichen Wink Besonders für Anfänger eignet sich die Variante, die Janika und Alera schon angesprochen haben: Ein Gerüst haben, dass man beim Schreiben ausfüllt. Meiner Meinung nach das leichteste und verständlichste.
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Alera
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BeitragThema: Re: Jeder Anfang ist schwer   28.07.12 7:33

Aber ich muss hinzufügen, dass ich dieses "Einfach drauflos schreiben" auch viiel zu oft mache Wink
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Keks
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BeitragThema: Re: Jeder Anfang ist schwer   28.07.12 10:58

Ich schreib irgendwie nur drauf los. Ich hab zwar bei meinem längeren Projekt bis Seite 60 oder so ne Rohfassung per Hand, aber es stimmen nur noch 50% von all diesen Ideen :'D
Für mich ist das nichts, das ganze Plotten und so. Vielleicht wäre es wirklich besser, aber ich finde jeder Autor muss für sich selber entscheiden, wie er schreiben will.
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Alera
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BeitragThema: Re: Jeder Anfang ist schwer   28.07.12 11:33

Ich mag dieses "Plotten" auch nicht so wirklich, aber Nora hat mich gezwungen ^^

Ich mach auch keine Charaktersteckbriefe oder wie das heißt. Macht ihr das?
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Lichtkristall
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BeitragThema: Re: Jeder Anfang ist schwer   28.07.12 11:45

Tatsächlich habe ich mir Vorbilder genommen. Mir fällt bei einigen Charakterzügen die Bildung ungemein schwer, bei anderen weiß ich im Schlaf, wann wieso und wie sie reagieren würde, bei anderen muss ich echt in mich gehen. Bei denen brauche ich ein Vorbild.
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Alera
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BeitragThema: Re: Jeder Anfang ist schwer   28.07.12 11:52

Wen nimmst du denn da zB als Vorbild?

Also ich tu in meine Charakter immer ein bisschen von mir selbst einbauen, so findet man sich leichter in die Situationen hinein. Heute hab ich mir ganz eingehende Gedanken über Jaime Thompson gemacht Very Happy
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Janika
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Weiblich Anzahl der Beiträge : 194
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BeitragThema: Re: Jeder Anfang ist schwer   28.07.12 12:06

Keks schrieb:
Für mich ist das nichts, das ganze Plotten und so. Vielleicht wäre es wirklich besser, aber ich finde jeder Autor muss für sich selber entscheiden, wie er schreiben will.

Ich kann auch nicht alles durchplotten, da würde das Projekt noch vor der ersten geschriebenen Zeile sterben :silent: Ich habe das von mir genannte Rohgerüst, ansonsten schreibe ich einfach drauflos! Wink


Alera schrieb:
Ich mach auch keine Charaktersteckbriefe oder wie das heißt. Macht ihr das?

Ich nehme es mir immer wieder vor, aber irgendwie wird es dann doch nie etwas. Ich wurde einmal von einem Selfpublisher gefragt, wie ich dann gut schreiben will, wenn ich meine eigenen Figuren nicht kenne. Ich habe ihm ALLES über meine eine Figur, Simon, erzählt: Vom Aussehen über die Familie bis hin zu Charakterzügen über Charakterzügen. Der Kerl sagte mir, ich wüsste nichts. Ich sagte ihm, er solle mich über Skype anrufen und mir verschiedene Situationen nennen, in die Simon kommen könnte (also nichts zB in New York, sondern im Rahmen der Welt, in der seine Geschichte spielt, da aber auch die verrücktesten Sachen). Er erwiderte, es habe keinen Zweck. Ich habe das starke Gefühl, dass mir damals nicht einmal ansatzweise zugehört wurde, seitdem hab ich nicht einmal mehr mit dem Gedanken an Charakterprofile gespielt ...


Lichtkristall schrieb:
Tatsächlich habe ich mir Vorbilder genommen.

Ohoh, vorsicht, Yara! Du darfst niemals reale Menschen aus deiner unmittelbaren Umgebung in deine Bücher einfließen lassen, sofern es ausgedachte Geschichten sind, ohne sie zu informieren! Klar darfst du ein paar oder auch mehrere Charakterzüge übernehmen, das tue ich auch. Aber sobald du es für möglich hälst, dass die Person sich wiederzuerkennen glauben könnte, sag ihr bescheid!
Ich hab einen kniffligen Fall, wo ich eine Person "abgeschaut" habe. Die Figur einer Jugendserie hat mich so begeistert, dass ich den Namen und das Aussehen übernommen habe. Mit Aussehen meine ich: schlank, schulterlange, blonde Haare, blaue Augen. Das haben natürlich viele, vermutlich auch in der Namenskombi. Dennoch war ich zögerlich, ob es ginge. Habe mich auch nur dafür entschieden, die Figur so zu lassen, weil die Schauspielerin im Original anders aussieht und die "Vorlage" keine reale Person, sondern nur eine Filmrolle ist. Im Allgemeinen aber also Vorsicht, ja?

LG Janika

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Alera
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BeitragThema: Re: Jeder Anfang ist schwer   28.07.12 22:07

Janika schrieb:

Alera schrieb:
Ich mach auch keine Charaktersteckbriefe oder wie das heißt. Macht ihr das?

Ich nehme es mir immer wieder vor, aber irgendwie wird es dann doch nie etwas. Ich wurde einmal von einem Selfpublisher gefragt, wie ich dann gut schreiben will, wenn ich meine eigenen Figuren nicht kenne. Ich habe ihm ALLES über meine eine Figur, Simon, erzählt: Vom Aussehen über die Familie bis hin zu Charakterzügen über Charakterzügen. Der Kerl sagte mir, ich wüsste nichts. Ich sagte ihm, er solle mich über Skype anrufen und mir verschiedene Situationen nennen, in die Simon kommen könnte (also nichts zB in New York, sondern im Rahmen der Welt, in der seine Geschichte spielt, da aber auch die verrücktesten Sachen). Er erwiderte, es habe keinen Zweck. Ich habe das starke Gefühl, dass mir damals nicht einmal ansatzweise zugehört wurde, seitdem hab ich nicht einmal mehr mit dem Gedanken an Charakterprofile gespielt ...



Ach Charakterprofile hieß das Smile

Also mir fällt grad wirklich kein sinnvollerer Kommentar ein als "Ist der Komisch?" Ich mein, wenn du alles über ihn weißt, brauchst du das doch nicht nochmal aufzuschreiben! Dein Auftrag, Janika - mach die Geschichte zum Bestseller und lach diesen Typen aus Very Happy

Ich hab angefangen, Charakterprofile für Schattenspiel zu erstellen, aber ich finde es ziemlich ermüdend und bisher hab ich die auch noch kein einziges Mal gebraucht. Wenn man sich beim Schreiben ewig mit den Figuren befasst, kennt man sie doch irgendwann.
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Lichtkristall
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BeitragThema: Re: Jeder Anfang ist schwer   29.07.12 0:19

Janika schrieb:

Lichtkristall schrieb:
Tatsächlich habe ich mir Vorbilder genommen.

Ohoh, vorsicht, Yara! Du darfst niemals reale Menschen aus deiner unmittelbaren Umgebung in deine Bücher einfließen lassen, sofern es ausgedachte Geschichten sind, ohne sie zu informieren! Klar darfst du ein paar oder auch mehrere Charakterzüge übernehmen, das tue ich auch. Aber sobald du es für möglich hälst, dass die Person sich wiederzuerkennen glauben könnte, sag ihr bescheid!
Ich hab einen kniffligen Fall, wo ich eine Person "abgeschaut" habe. Die Figur einer Jugendserie hat mich so begeistert, dass ich den Namen und das Aussehen übernommen habe. Mit Aussehen meine ich: schlank, schulterlange, blonde Haare, blaue Augen. Das haben natürlich viele, vermutlich auch in der Namenskombi. Dennoch war ich zögerlich, ob es ginge. Habe mich auch nur dafür entschieden, die Figur so zu lassen, weil die Schauspielerin im Original anders aussieht und die "Vorlage" keine reale Person, sondern nur eine Filmrolle ist. Im Allgemeinen aber also Vorsicht, ja?

LG Janika

Ich verstehe, was du meinst aber sei beruhigt Wink Das Aussehen hat null damit zu tun, das kriege ich gerade noch so allein hin^^ Nur bestimmte Charakterzüge von nicht realen Personen habe ich übernommen, und verändert, in diese Person eingefügt. Also eigentlich ähneln sich diese personen nur geringfügig, niemand würde es überhaupt merken, es ist nur so, dass ich mich dann frage: Wie würde (beliebliges beispiel) Bella aus Twighlight reagieren? Und dann schaue ich, ob es passt und nehme diese reaktion. Mehr nicht Wink
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